So fälschen die CH-Media-Zeitungen die Geschichte
Die professionellen Historiker wissen es: Adolf Hitler und seine deutschen Mitkämpfer wollten Russland erobern, um für die Deutschen mehr Land zur Verfügung zu haben – wie es schon in Hitlers Buch «Mein Kampf» nachzulesen ist. Doch Hitler scheiterte militärisch an der Roten Armee, die die deutschen Truppen in gigantischen Schlachten in Stalingrad und in Kursk besiegt und anschließend mehr und mehr zurückgedrängt haben. Doch diese historische Realität wird sogar in Schweizer Zeitungen immer wieder verfälscht. Es müssen die westlichen Alliierten gewesen sein, die Europa von Hitler befreit haben!
Es darf in den Augen der gegenwärtigen Russland-Hasser in der Redaktion der Schweizer CH-Media-Zeitungen einfach nicht sein, dass russische Soldaten im Zweiten Weltkrieg Europa vor einer Hitler-Diktatur verschont haben. Ich habe darauf schon in meiner Zeit bei „Infosperber“ darauf aufmerksam gemacht. Aber die CH-Media-Redaktion bleibt unbelehrbar!
In der «Solothurner Zeitung» – die, horribile dictu, in meiner guten Zeit als CEO der Solothurner Vogt-Schild Mediengruppe mir unterstellt war – schreibt der mir persönlich bekannte flugbegeisterte freie Journalist Peter Brotschi am 8. April 2026 über eine Demonstration von Fallschirm-Springern am Flugplatz Grenchen eine anschauliche Reportage. Darin steht dieser Satz, wörtlich: «Mit ihrer Uniform und Ausrüstung beziehen sie sich auf die historischen Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und der daran beteiligten Alliierten Fallschirmtruppen, die zur Befreiung Europa beigetragen haben.» Das ist historisch absolut richtig: Spät genug, am 6. Juni 1944 – der Krieg hatte ja schon 1939 begonnen – leisteten britische und US-amerikanische Truppen mit der Landung in der Normandie einen Beitrag zur Besiegung Hitlers, wenn auch bei weitem keinen kriegsentscheidenden. Aber was macht die Redaktion der Solothurner Zeitung daraus? Eine fette Headline «So wurde am D-Day Europa befreit».
Schon die Anzahl der Kriegsopfer zeigt, wer den gewichtigsten Beitrag zur Besiegung von Nazi-Deutschland geleistet hat. Großbritannien verlor im ganzen Zweiten Weltkrieg 270’000 Soldaten und 62’000 Zivilisten, die USA verloren 407’000 Soldaten und keine Zivilisten, die Sowjetunion aber verlor 27 Millionen Menschen, 14 Millionen davon Zivilpersonen! Noch heute leben in Russland zahlreiche Russen, deren Großeltern im Zweiten Weltkrieg gefallen waren und die sich schon deshalb noch sehr gut an diese katastrophale Zeit erinnern!
Aber nicht nur deutsche, auch Schweizer Zeitungen versuchen, die Geschichte umzuschreiben und den Untergang von Nazi-Deutschland als Verdienst der westlichen Welt darzustellen.
Es bleibt zu hoffen, dass viele Leser und Leserinnen der CH-Media-Zeitungen – Aargauer Zeitung, St. Galler Tagblatt, Luzerner Zeitung, Thurgauer Zeitung, Zuger Zeitung, u.v.a. – diese bewusste Geschichtsverfälschung bemerken und daraus ihre Schlüsse zur Ehrlichkeit der CH-Media-Redaktionen ziehen.
PS: Habe eben unter Google.com den Begriff „D-Day“ eingegeben. Und was kommt dann als Antwort?
«Übersicht mit KI:
Der „D-Day“ bezeichnet den 6. Juni 1944, den Beginn der alliierten Landung in der Normandie (Operation Overlord), die als größte amphibische Militäroperation der Geschichte den Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg und den Anfang vom Ende der Naziherrschaft in Westeuropa markierte. Über 150.000 US-amerikanische, britische und kanadische Soldaten landeten an fünf Stränden (Utah, Omaha, Gold, Juno, Sword), um das besetzte Frankreich zu befreien. [1, 2, 3, 4, 5]»
Wenn also genügend Leute wie CH-Media-Chefredaktor Patrik Müller und seine Kumpane den D-Day als „Wendepunkt“ im WKII bezeichnen, übernimmt auch die Künstliche Intelligenz diese verlogene, rein politisch motivierte Version. Den ausgebildeten Historikern sei schon jetzt empfohlen, sich auf die Arbeitslosigkeit vorzubereiten!
PS: Auf Globalbridge.ch gibt es einen Bericht über die Feiern zum Kriegsende in Moskau, in Berlin und eine kleine Ergänzung zur Feier in Basel, die von der Gesellschaft Schweiz-Russland organisiert worden war: hier anklicken.