Die Welt braucht die Schweiz als Vermittlerin! Nicht als Kriegstreiber-Mitläuferin!
Eine Broschüre des sogenannten „Schweizerischen Friedensrates“ plädiert für eine engere Zusammenarbeit mit der NATO und also für ein NEIN zur Neutralitätsinitiative. Eine echt traurige Geschichte! Wo sind die Grundwerte des Roten Kreuzes geblieben, das seine Wurzeln in der Schweiz hat?
Ein „weises Haupt“ zu sein kann man ihm nicht attestieren, auch wenn sein Name Peter Weishaupt ist. Seine Argumentation gegen die Neutralitätsinitiative ist verworren und absurd und zeigt: eigentlich wäre er lieber im NATO-Club der Russenhasser, die alles unternommen hatten, schon längst vor dem jetzigen Krieg in der Ukraine, um Russland in den Krieg zu ziehen. Das neoliberale Wirtschaftssystem des Westens, das dafür sorgt, dass das Geld nach oben fliesst, muss unbedingt erhalten bleiben und darf nicht gefährdet werden von einem Land, in dem Gemeinschaft noch ein Wert ist! Als ob der Kommunismus in Russland noch eine Gefahr wäre!
Die Argumentation des „Friedensrats“ lautet in einem Punkt zum Beispiel so:
„Die Neutralitätsinitiative schwächt die Sicherheit der Schweiz. Die Schweiz ist keine Insel und kann sich ohne Hilfe Dritter militärisch nicht verteidigen. Wenn sie zum Schutz des Landes keinerlei militärische Zusammenarbeit mehr eingehen darf, schwächt das ihre tatsächliche Verteidigungsfähigkeit.“
Eine Organisation, die den „Frieden“ im Namen trägt, plädiert für militärische Bündnisse! Es ist nicht zum Glauben! Hat jemand dieser Schweizerischen Friedensrätler einmal die Geschichte der NATO näher angeschaut? Man mag der NATO in der Zeit vor Gorbatschow noch einen gewissen Sinn zubilligen. Aber wofür ist die NATO noch gut,
– nachdem Russland trotz der klaren deutschen Schuld am Zweiten Weltkrieg die Wiedervereinigung Deutschlands bewilligt hat?
– nachdem Russland den Warschauer Pakt, der als Reaktion auf die NATO gegründet worden war, wieder aufgelöst hat?
– nachdem Russland die ganze militärische Infrastruktur in der nun nicht mehr existierenden DDR abgebaut und abgezogen hat?
Oder ein anderes Beispiel einer absurden Argumentationder „Friedensrätler“:
„Die Neutralitätsinitiative isoliert die Schweiz international. Die fehlende Zusammenarbeit mit Europa und die Umgehung von Sanktionen machen die Schweiz zum unsolidarischen Problemstaat, auf den kein Verlass ist. Sie würde auf dem internationalen Parkett isoliert.“
Eine solche Argumentation ist echt schwer verdaulich. Wollen die Friedensrätler ausgerechnet auch noch näher an die EU rücken, an eine EU, die mit Friedrich Merz, Boris Pistorius, Ursula von der Leyen oder Kaja Kallas nichts Anderes wollen, als einen Krieg mit Russland? Noch haben diese und Dutzende anderer Kriegstreiber offensichtlich nicht verdaut, dass es die Rote Armee war, die Nazi-Deutschland zur Kapitulation gezwungen hat. Wären die Schweizerischen Friedensrätler happy, wenn Hitler-Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen und wir in ganz Europa danach eine Hitler-Diktatur gehabt hätten? Deutschland hat mit seinem Angriff auf die Sowjetunion in dieser Sowjetunion um die 27 Millionen Menschen, die Hälfte davon Zivilisten, Frauen, Kinder, zu Tode gebracht. Aber die Schweizerischen Friedensrätler – mit dem Frieden im Namen! – möchten ein militärisches Bündnis mit einer Organisation, die den Krieg anstrebt!
Es ist alles einfach unglaublich! Als promovierter Historiker habe ich einige berufliche Lebensjahre in das Studium der Geschichte investiert. Und ich verfolge die Geschichte auch heute noch täglich, nicht zuletzt die NATO, die mit einem gigantischen Finanz- und Propaganda-Aufwand die Macht- und Finanz-Interessen Deutschlands, Grossbritanniens und der USA mit militärischen Mitteln zu stärken versucht. Und da kommt eine „Schweizerische“ – eine Schweizerische! – Organisation mit dem Wunsch, sich diesen Kriegstreibern anzupassen und uns mit ihnen zu verbünden.
Pfui Teufel!
Ich bitte alle Schweizerinnen und Schweizer, die gerne in einem Land leben, das sich in besonderem Masse dem Frieden auf dieser Welt widmet, solche Organisationen wie den „Schweizerischen Friedensrat“ mit Verachtung zu bestrafen und am 27. September diesen Jahres der Neutralitätsinitiative mit JA zuzustimmen!
Ihr
Christian Müller
Intime Russland-Kenner – wie zum Beispiel George Kennan – haben schon vor der Jahrtausendwende davor gewarnt, Russland mit einer NATO-Osterweiterung zu provozieren. Hier unbedingt lesen!
Siehe zum Thema Neutralitätsinitiative auch meine Argumentation, dass die Schweiz vor allem als Vermittlerin dem Frieden dieser Welt dienen kann!
Wer die friedensfeindliche Argumentation des „Schweizerischen Friedensrats“ trotz ihrer NATO-Militärbündnis-freundlichen Argumentation trotzdem lesen möchte, bitte sehr, hier.