Georg Häsler ist NZZ-Redaktor für Sicherheitspolitik und in der Schweizer Armee ein Oberst

Der Witz des Tages!

Eine Stiftung für „Abendländische Ethik“ belohnt den NZZ-Kriegstreiber Georg Häsler mit 50’000 Franken!

Regelmässige NZZ-Leser und -Leserinnen wissen es: Die schlimmsten Kriegstreiber in der NZZ-Redaktion sind Georg Häsler, Andreas Rüesch und Peter Rásonyi. Nicht nur sie, aber sie im Besonderen vertreten die These, dass die Ukraine eine gute Chance hat, Russland zu besiegen, sie muss nur vom Westen genügend Waffen erhalten – und so soll es denn auch geschehen! Ok, sie dürfen diese Meinung ja natürlich haben, auch wenn sie völlig illusorisch ist und auch wenn die regelmässigen Leser der NZZ ihre Kommentare längst mehr als nur satt haben. Man liest die NZZ ja eh nicht aus Freude, sondern weil man wissen muss oder wissen will, was das seinerzeitige „Schweizer Intelligenzblatt“ – so wurde die NZZ früher genannt – in die Welt streut, um sicherzustellen, dass das neoliberale Wirtschaftssystem, das die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht, weltweit erhalten bleibt.

Doch bleiben wir bei einem der drei: Georg Häsler. Er ist, selber in der Schweizer Milizarmee ein hoher Offizier, ein Verehrer der NATO. So etwa hat er in der NZZ vom 13. Oktober 2026 ein extremes Loblied auf die NATO gesungen. Man muss das nicht in voller Länge nachlesen, der letzte Satz darin genügt: „Die Nato bleibt die beste Annäherung an Kants «ewigen Frieden».“ Wobei man wissen muss: „Für Kant ist Frieden kein natürlicher Zustand zwischen Menschen, er muss deshalb gestiftet und abgesichert werden. Die Gewährung des Friedens erklärt Kant zur Sache der Politik.“ (Zitat Wikipedia) Oder mit anderen Worten: Für den Frieden braucht es eine „Absicherung“, die Sache der Politik ist. Und für Georg Häsler ist die NATO für die Absicherung des Friedens das geeignetste Instrument!

Und was ist jetzt passiert? Die Zürcher „Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur“ hat Georg Häsler eben einen Preis in Höhe von 50’000 Franken zugesprochen! Achtung: Eine „Stiftung für Abendländische Ethik“ beschert einem Redaktor der NZZ einen Preis, der zur Erhaltung des Friedens die NATO als beste Institution nennt!

Es bleibt einem die Spucke weg …

Die NATO hat nicht nur in Jugoslawien ohne Auftrag oder Einwilligung der UNO einen Krieg inszeniert, sie hat sich auch entgegen allen Versprechungen Russland gegenüber, sich um keinen Fussbreit Richtung Osten zu erweitern, bis an die Grenze Russlands erweitert und in der Ukraine für Interoperabilität gesorgt. Und als im Spätherbst 2021 Russland aus gutem Grund eine Sicherheitsgarantie wünschte, hat die NATO dies diskussionslos abgelehnt. Die Realität ist: Sie hat provoziert und provoziert und provoziert.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen: Eine „Stiftung für Abendländische Ethik“ zeichnet einen Schreiberling aus, der das weltgrösste kriegerische Militärbündnis als bestes Instrument für die Erreichung eines völkerübergreifenden Friedens bezeichnet. Und das soll „Abendländische Ethik“ sein?

Es wäre der Witz des Tages – aber leider ist es traurige Realität.

Screenshot aus der NZZ zur Preisübergabe an Georg Häsler.

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