Hannes Hofbauer ist in Österreich eine bekannte Persönlichkeit: Als Kopf und Herz des Wiener Promedia-Verlages ist er ein engagierter Kämpfer gegen den Eintopf der Mainstream-Medien. Ihm zuzuhören führt zu echter Bereicherung. (cm)

Der Wiener Verleger Hannes Hofbauer im Gespräch 

Am kommenden Freitag, 13. März, findet in Frauenfeld eine interessante Veranstaltung statt. Wer nicht selber hinfahren kann, kann auch übers Internet zuhören und mitdiskutieren.

Thema: Aller Rechte beraubt Von der EU-Sanktionspolitik zum autoritären Staat 

Inhalt: Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats aushebelt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt. Neben russischen und ukrainischen Staatsbürgern stehen seit Mai 2025 auch Deutsche, Franzosen und zwei Schweizer auf der EU-Sanktionsliste. 

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie die EU seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – aussergerichtliche Massnahmen, die an vormoderne Zeiten erinnern, einsetzt, um ihre Gegner und Kritiker rechtlos zu stellen. 

Referent: Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Seit 1986 jour-nalistische Tätigkeit mit Schwerpunkt Osteuropa, Ukraine und Russland. Leiter des Promedia Verlags. Von ihm erschienen zum Thema «Aller Rechte beraubt. Mit aussergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat» (2026), «Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument» (2011), «Zensur. Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte» (2022), «Im Wirtschaftskrieg. Die Sanktionspolitik des Westens und ihre Folgen» (2024) sowie «Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung» (2016). 

Anmeldung: Eine Anmeldung ist unerlässlich. Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 12. März im sekretariat@schweizer-standpunkt.ch an. Vermerken Sie, ob Sie persönlich im Seminarraum oder per Zoom teilnehmen möchten. Den Link für die Online-Teilnahme erhalten Sie kurz vor Beginn der Veranstaltung. 

Organisator: «Verein Schweizer Standpunkt», 8500 Frauenfeld www.schweizer-standpunkt.ch 
Ort: Seminarraum «Verein Bildung Raum geben», Bahnhofplatz 65/67, 1. Stock, 8500 Frauenfeld (www.seminarraum-frauenfeld.ch) 
Datum/Zeit: Freitag, 13. März 2026 19.30 – 21.30 Uhr (Vortrag/Diskussion)  Die Teilnahme kostet 25 Franken.

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